Zwischen sportlicher Herausforderung und starker Gemeinschaft
- Oliver Eich

- 4. Aug.
- 2 Min. Lesezeit

Das Sommercamp der Wrestling Tigers
Bad Kreuznach. Fünf Tage voller Bewegung, Selbstständigkeit und gegenseitiger Unterstützung liegen hinter dem Nachwuchs der Wrestling Tigers vom VfL 1848 Bad Kreuznach. Über 30 Kinder und Jugendliche schlugen vom 22. bis 26. Juli ihre Zelte auf dem vereinseigenen Kanugelände im Salinental auf. Für viele der jungen Athleten war das Übernachten in der Natur eine völlig neue und prägende Erfahrung.
Der Tagesablauf forderte Athletik und Ausdauer: Jeder Morgen begann mit einer Frühsporteinheit, während der Tag mit gezieltem Training abgerundet wurde. Tagsüber erwartete die Teilnehmer ein vielseitiges Aktivitätsprogramm. Neben Abkühlungen im Schwimmbad und Paddeltouren auf der Nahe standen Minigolf, ein Besuch im Römermuseum sowie die Erkundung des Barfußpfads in Bad Sobernheim auf der Agenda.
Auch abseits des sportlichen Programms wurden soziale Kompetenzen großgeschrieben. Die Verpflegung und die Sauberkeit des Lagers lagen komplett in den Händen der Jugendlichen. Was zu Beginn eine spürbare Umstellung bedeutete, entwickelte sich von Tag zu Tag zu einem Vorzeigebeispiel für gelebten Teamgeist.
Überlagert wurden die Camp-Tage von einer Nachricht großer Trauer: Während des Aufenthalts erfuhr die Gruppe vom unerwarteten Ableben ihres Nachwuchstrainers Hamid Nikkhah. In Absprache mit dem Betreuerteam um Abteilungsleiter Oliver Eich wurde beschlossen, das Camp im Sinne der Gemeinschaft weiterzuführen. Das gemeinsame Erleben half den Jugendlichen spürbar, den schweren Verlust zu verarbeiten und Trost im Sport und in der Gemeinschaft zu finden.
Abteilungsleiter Oliver Eich zog abschließend ein positives Fazit und sprach seinen Dank aus: „Ein Event dieser Größenordnung ist nur durch das Zusammenspiel vieler Hände möglich. Mein besonderer Dank gilt den Kreuznacher Stadtwerken für die wertvolle Unterstützung sowie unserem Trainerteam Justin Eich, Wassil Ivanov, Pavel Burtka, sowie Cheftrainer Karl Heinz Helbing, den sieben Betreuern und den vielen Eltern für ihren unermüdlichen Einsatz.“





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